Von Fast Food bis gehobene Küche

Spaghetti Bolognese oder Spanferkelbäckchen?

Elena arbeitet u.a. in einer Klinikküche, Christian in einem Gourmet-Restaurant - in der Gastronomie gibt es viele Möglichkeiten. Warum sie sich für ihren Beruf entschieden haben und wie es an ihrem Arbeitsort zugeht, erzählen die beiden hier.

Elena füllt ein Hörnchen mit Feta und Schinken.
Adolf-Reichwein-Schule Limburg
Elena ist im 2. Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Assistentin in der Systemgastronomie.
Eine Tüte Pommes frites.
Pommes frites oder Burger zubereiten - für Assistenten und Assistentinnen in der Systemgastronomie kein Problem.

Standardgerichte schnell und effektiv zubereiten

"Ich habe nach meinem mittleren Schulabschluss bei verschiedenen Fast-Food-Ketten als Fachkraft gearbeitet. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Ausbildung zur Assistentin in der Systemgastronomie schien mir deshalb passend. An unserer Höheren Berufsfachschule werden wir auf die Aufgaben in der Systemgastronomie optimal vorbereitet. Wir bewirtschaften einen Tag in der Woche die Schulcafeteria und sind dort abwechselnd sowohl in Küche als auch in Verkauf eingeteilt. Dabei lernen wir unter anderem standardisierte Arbeitsabläufe wie den Einsatz an einer Pastastation kennen. Das schulergänzende Praktikum habe ich in einer Klinikküche absolviert. Dabei erlernte ich die besondere Bedeutung der Qualitätssicherung. Ein weiteres Praktikum in einem Betriebsrestaurant zeigte mir die Vielseitigkeit in der Systemgastronomie auf.

In der Systemgastronomie muss man schnell und effektiv arbeiten können. Ich mag den Kundenkontakt und die Teamarbeit in der Küche. Reizvoll finde ich auch, dass man in unterschiedlichen Städten arbeiten kann, es gibt ja meist Filialen in jeder Stadt."

Elena absolviert eine vollschulische Ausbildung zur Assistentin in der Systemgastronomie an der Adolf-Reichwein-Schule Limburg und ist im zweiten Ausbildungsjahr  

 

Ein junger Koch füllt Glasbecher mithilfe eines Spritzbeutels.
Gut organisieren und strukturiert arbeiten - auch das sollte ein Koch können.

Gehobene fränkische Küche à la carte

"Ich habe als Kind schon immer gerne meiner Oma und meiner Mutter beim Kochen über die Schulter geschaut und mitgeholfen. Aus meinem Hobby wurde so mein Beruf. Ich arbeite als Koch in einem Restaurant. Dort gibt es gehobene fränkische Küche, z.B. Kalbsschnitzel mit Petersilienkartoffeln oder Spanferkelbäckchen. Ich bin meist zwischen zwei Küchen unterwegs: im Erdgeschoss ist die "à la carte"- Küche und im Keller die große Produktionsküche. Ich muss gut organisieren und strukturiert arbeiten können, weil wir hier im Haus nur wenige Kühlmöglichkeiten haben. Für große Veranstaltungen brauche ich Vorbereitungszeit, um z.B. das Gemüse schon einen Tag vorher waschen, schälen und schneiden zu können. An meinem Beruf mag ich besonders die ständige Abwechslung. Außerdem fördert es den Teamgeist, wenn man so viele Stunden zusammen in der Küche arbeitet."

Christian, Koch im Le Meridien Grand Hotel Nürnberg

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