Job inside: Maler/in und Lackierer/in

Kreatives Handwerk

Marcel Schröder ist im dritten Ausbildungsjahr zum Maler und Lackierer in der Firma Zellner GmbH in Nürnberg. Durch Freunde und ein Beratungsgespräch bei der Bundesagentur für Arbeit ist er auf die Ausbildung aufmerksam geworden.

Ein Maler verziert eine Wand.
Oberflächenstrukturen durch Dekorputz oder Beschriftungen und Verzierungen erfordern feinhandwerkliches und gestalterisches Geschick.

"Auf jeder Baustelle erwartet mich eine neue Herausforderung"

Jeden Morgen prüft Marcel in der Firmen-App seines Handys seinen Einsatzplan. "Ich habe keinen typischen Arbeitsalltag, jeder Tag ist anders", erzählt er. Seine Firma ist für Privat- und Industriekunden sowohl auf Groß- als auch auf Kleinbaustellen tätig. "Dadurch ist meine Ausbildung sehr abwechslungsreich und jede Baustelle verschieden", sagt Marcel.

Die Mischung machts

Eine Malerin steht vor einem Regal mit verschiedenen Farben.
Die Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Beruf sind groß, denn es gibt verschiedene Farben, Lacke und Lasuren, unterschiedliche Oberflächen und eine Vielfalt an Werkzeug.

Sein handwerkliches Geschick kann Marcel bei unterschiedlichen Tätigkeiten einsetzen, ob beim Streichen, Lackieren oder Verputzen. Ausbesserungsarbeiten, Böden beschichten und Trockenbauwände aufstellen, sowohl innen als auch außen, stehen bei ihm auf der Tagesordnung.

Daher arbeitet er auch mit den unterschiedlichsten Untergründen, egal ob metallisch, mineralisch oder aus Holz. "Da muss man körperlich belastbar sein. Man ist den ganzen Tag in Bewegung. Dass ich mich für einen längeren Zeitraum hinsetzen kann, kommt nicht vor", erklärt er.

Einige Kunden möchten auch von ihm beraten werden, z.B. welcher Farbton an die Wand soll: "Da ist mein Gespür für Farben und Details gefragt", erzählt der Auszubildende.

Das Ergebnis zählt

Porträt von Marcel
Zellner GmbH
Marcel in seiner Arbeitskleidung

Bei schwierigen Arbeiten, wie etwa eine Zimmerdecke über Kopf zu streichen, ist Durchhaltevermögen gefragt. Doch Marcel erzählt freudig, dass er abends seine Tagesarbeit begutachten kann und zufrieden sein Endergebnis sieht.

"Da zeigt sich, dass sich der Aufwand auch gelohnt hat", betont er. "In meiner Arbeit kann ich mein handwerkliches Können mit gestalterischer Tätigkeit verbinden. Dadurch habe ich einen abwechslungsreichen Arbeitsbereich und auch jeden Tag verschiedene Tätigkeiten, das ist super."

Das Wichtigste zum Beruf

Tätigkeiten: Maler/innen und Lackierer/innen behandeln und gestalten verschiedene Oberflächen von Gebäuden wie Fassaden und Innenräume.  
Ausbildungsform: Der Beruf wird dual in Betrieb und Berufsschule ausgebildet.
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen aber überwiegend Bewerber/innen mit Hauptschulabschluss ein.

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Stand: 06.10.2017