Job inside: Tischler/in

Begeisterung für das Arbeiten mit Holz

Durch Recherchen im Internet und Gespräche mit der Berufsberatung wurde Elias auf die Ausbildung als Tischler aufmerksam. Der Beruf passt zu seinen Interessen, denn seine Liebe zu Holz hat er bereits im Werkunterricht in der 5. Klasse entdeckt.

Ein Tischler hält einen Hammer in der Hand.
Eine sorgfältige Arbeitsweise ist für Tischler/innen wichtig.
Portrait von Elias
Privat
Elias hat die Ausbildung gefunden, bei der er seine Begabungen einbringen kann.

Das erste Jahr seiner dreijährigen Ausbildung hat Elias an einer Berufsfachschule für Holztechnik absolviert. Jetzt befindet er sich im zweiten Ausbildungsjahr bei der Tischlerei Gilhaus in Jork. Dort werden überwiegend Möbel gefertigt, z.B. für die Inneneinrichtung von Hamburger Hotels.

Grobschnitt und Feinschliff

"Momentan bin ich dabei, Schrankteile anzufertigen. Ich schneide die Platten zu, mache nach Kundenwunsch z.B. Rundungen von Kanten, beschichte das Holz und wähle schöne Dekore aus", berichtet der angehende Tischler.

Bei seiner Arbeit nutzt Elias sowohl Maschinen wie CNC-Fräsen als auch Handwerkzeuge wie Stecheisen oder Schleifpapiere. Er erklärt: "Die Grundarbeit wie den Zuschnitt macht man mit der Maschine, die Feinheiten mit der Hand, z.B. das Abschleifen der Kanten. Die Maschine reagiert nicht sensibel genug, um feine Unterschiede wahrzunehmen. Da muss der Tischler mit Fingerspitzengefühl ran."

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Das Werkzeug eines Tischlers.
Als Tischler/in arbeitest du auch mit Handwerkzeugen wie Hobeln.

Mitdenken und Mathematik

Seine Ausbildung kann Elias auf jeden Fall weiterempfehlen. Mitbringen sollte man handwerkliches Geschick, Kreativität und räumliches Vorstellungsvermögen. Außerdem sind die Grundrechenarten Voraussetzung. "Und Begeisterung für das Arbeiten mit Holz ist wichtig", meint Elias.

Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsform: Der Beruf wird dual in Betrieb und Berufsschule ausgebildet. Das erste Ausbildungsjahr findet je nach Bundesland an berufsbildenden Schulen statt.
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen: Die Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Bildungsabschluss ein.

Ausbildung für alle

Grundsätzlich stehen Jugendlichen mit Behinderung alle anerkannten Ausbildungsberufe offen. Für sie gibt es aber auch Ausbildungsberufe, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind, dann erfolgt die Ausbildung nach besonderen Regelungen, z.B. Fachpraktiker/in für Holzverarbeitung.

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Stand: 26.11.2014
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