Statements: So habe ich meinen Ausbildungsplatz gefunden

Das Internet als erste Anlaufstelle

Celina, Auszubildende bei Vonovia, einem Immobilienunternehmen in Bochum, und Francesco, Azubi der unternehmenseigenen Handwerkerorganisation, Deutsche TGS Gruppe, berichten davon, wie sie ihren Ausbildungsplatz gefunden haben.

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Celina und Francesco lernen zwar unterschiedliche Ausbildungsberufe, haben aber eines gemeinsam: Beide haben sich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz für den gleichen Weg entschieden. Und damit einen Trend bestätigt, der seit Jahren beobachtet werden kann: Das Internet ist bei der Suche nach freien Ausbildungsstellen die bevorzugte Quelle der Schulabgänger von heute.

Online-Stellenbörsen wie die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit oder die Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammern, die eine Ausbildungsplatzsuche mit regionaler Suchfunktion anbieten, helfen schnell und bequem von zu Hause aus bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz.

Celina ist Auszubildende zur Immobilienkauffrau im 1. Ausbildungsjahr:

Porträt von Celina
Privat
Celina hat früh mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz angefangen.

"In welche Richtung es für mich beruflich einmal gehen sollte, war mir relativ schnell klar. Ich wollte einen Beruf haben, in dem ich zum einen Tätigkeiten im Büro erledige, zum anderen aber auch direkten Kontakt mit Menschen habe. Als Immobilienkauffrau bei Vonovia habe ich die perfekte Mischung von beidem gefunden. Toll war auch, dass ich in meinem ersten Ausbildungsjahr auch schon in anderen Städten, wie München, für meine Firma gearbeitet habe. Drei Monate in einer anderen Stadt arbeiten und leben zu können, war eine ganz besondere Erfahrung."

Früh loslegen lohnt sich!

"Um einen Ausbildungsplatz in meinem Wunschberuf zu ergattern, habe ich ein Jahr vor Ausbildungsbeginn mit der Suche angefangen. Ganz wichtig war es für mich, unkompliziert und schnell an alle wichtigen Infos rund um Ausbildungsberufe und an freie Ausbildungsstellen heranzukommen. Da hat das Internet eine große Rolle gespielt: Ich habe z.B. in den Lehrstellenbörsen der Kammern oder in der JOBBÖRSE nach Ausbildungsplätzen gesucht. Dabei bin ich auch auf meinen jetzigen Arbeitgeber Vonovia gestoßen und habe mich dort beworben. Im Anschluss an das Assessmentcenter habe ich noch ein Praktikum absolviert, um vor dem Ausbildungsbeginn einen besseren Einblick ins Unternehmen zu bekommen. Das Praktikum hat mir nochmal gezeigt, dass das genau mein Ding ist."

Francesco ist Auszubildender zum Maler und Lackierer in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung im 2. Ausbildungsjahr:

Porträt von Francesco
Privat
Francesco bringt Farbe in das Leben anderer Leute.

"Auf die Ausbildung bin ich durch einen Bekannten gekommen, bei dem ich gesehen habe, was man als Maler und Lackierer alles macht. Das fand ich richtig cool. Ich habe überlegt, ob das wohl der richtige Beruf für mich sein könnte. Nach einem Praktikum in einem Maler- und Lackierer-Betrieb war mir dann klar, das ist genau das, was ich auch machen möchte. Farbe in das Leben anderer Leute zu bringen macht Spaß und es wird nie langweilig, weil man immer wieder woanders arbeitet."

Mit Initiative zur Ausbildung!

"Auf meinen Ausbildungsbetrieb bin ich im Internet gestoßen. Ich habe nach Maler- und Lackierer-Betrieben in der Region gesucht und bin dabei auf die Webseite der Deutschen TGS gestoßen. Das ist die unternehmenseigene Handwerkerorganisation der Vonovia. Sie ist dafür zuständig, die Wohnungen des Unternehmens zu renovieren, instand zu setzen oder aber zu modernisieren. Ich habe meine Bewerbung zugeschickt und wurde zu einem Einstellungstest und einem anschließenden Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich war aufgeregt, aber alles ist gut gelaufen. Kurze Zeit später erhielt ich die Einstellungszusage und lerne seitdem meinen Wunschberuf."

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Stand: 21.09.2016
Berufe Entdecker
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