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Erfolgsstory: Erfolgreich in die Ausbildung trotz chronischer Krankheit

Hilfe bringt dich weiter

Jonas (25) ist im Prüfungsstress. Seine Abschlussprüfung zum Hauswirtschafter steht an - trotz seiner chronischen Erkrankungen kein Problem. Unterstützung bekommt er von der Bundesagentur für Arbeit und seinem Ausbildungsbetrieb.

Porträtbild von Jonas

Foto: Privat

Jonas:

Hauswirtschafter

Erschwerte Voraussetzungen

Nach dem Schulabschluss lief für Jonas nicht alles nach Plan. Eine Depression verhinderte den Abschluss der ersten Ausbildung. Nach einer längeren Auszeit stand er vor der Frage: Wie geht es beruflich weiter?

Zusammen mit seinen Eltern ging Jonas zur Agentur für Arbeit. In der Beratung wurde ihm das Berufsbildungswerk (BBW) Nordhessen empfohlen. Junge Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Behinderungen können hier eine Ausbildung oder Berufsvorbereitung machen. Genau das Richtige für Jonas. Neben einer Schilddrüsenerkrankung hat der 25-jährige auch Asthma und Diabetes.

Im BBW sprang der Funke über

Im Berufsbildungswerk nahm er zunächst an einem Berufsorientierungsangebot teil. Das erwies sich als Glücksfall. Schnell war klar: Hauswirtschaft ist sein Ding. "Zuerst habe ich die Ausbildung zum Fachpraktiker Hauswirtschaft gemacht", erzählt Jonas. Mit einem guten Abschluss! Jetzt macht Jonas die 3-jährige Ausbildung zum Hauswirtschafter. Seine chronischen Erkrankungen halten ihn nicht davon ab.

Unterstützung suchen und Hilfe annehmen

Mit dem Berufsbildungswerk Nordhessen hat Jonas von Anfang an offen über seine Erkrankungen gesprochen. So kann er bei Bedarf auf die vielfältigen Unterstützungsangebote zurückgreifen. Vor allem zu Beginn seiner Ausbildung nutzte Jonas den psychologischen Dienst. "Eine große Hilfe ist auch meine Ausbilderin. Sie hilft mir zum Beispiel, Telefonate mit der IHK zu führen, wenn etwas unklar ist", erzählt er.

"Wenn man Hilfe angeboten bekommt, sollte man sie auch annehmen."

(Jonas)

Jonas macht es Spaß, anderen Menschen zu helfen. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass es nicht immer leicht ist, Hilfe anzunehmen. Jugendlichen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, rät Jonas: "Wenn man Hilfe angeboten bekommt, sollte man sie auch annehmen. Das kann einem nur helfen".

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